Bautagebuch KaroLack
Wir bauen an unserer Zukunft
| Standort | Grundfläche | Geplante Inbetriebnahme | Kapazität bei Vollauslastung | Aktueller Bauabschnitt |
|---|---|---|---|---|
| Aufseßring 26, Laudenbach am Main | 1.600 m² | Januar 2027 | 8-12 Lackiervorgänge am Tag | Montage Stahlkonstruktion & Gebäudehülle |
In Laudenbach tut sich seit einigen Monaten etwas Großes. Wer regelmäßig am Aufseßring vorbeikommt, hat es vielleicht schon bemerkt: Auf dem Grundstück vom Autohaus Link wächst Stück für Stück ein neues Gebäude in die Höhe. Was hier entsteht, ist mehr als nur ein neuer Werkstattbereich: Es ist das größte Bauprojekt der Wolfert Gruppe seit über 20 Jahren, und für uns ein echter Meilenstein.
Wir sprechen von unserem neuen Karosserie- und Lackzentrum, kurz KaroLack. Und weil ein Projekt dieser Größenordnung nicht über Nacht entsteht, möchten wir Sie von Anfang an mitnehmen: Was genau bauen wir da eigentlich, und vor allem: warum?
Wir suchen Verstärkung!
Während Sie das hier lesen, entsteht Ihr möglicher neuer Arbeitsplatz. Werden Sie ein Teil von unserem Team und gestalten Sie das neue Karosserie- und Lackzentrum von Anfang an mit.
Warum ein zentrales Karosserie- und Lackzentrum?
Bisher hatte nur unser Standort in Laudenbach, das Autohaus Link, eine eigene Karosserie und Lackiererei, mit zwei Hebebühnen im Karosseriebereich und Platz für nur ein Fahrzeug in der Lackiererei. Für alle anderen Standorte der Wolfert Gruppe bedeutete das: Wenn die Kapazität in Laudenbach nicht ausreichte, mussten Aufträge an externe Dienstleister weitergegeben werden. Kein Zustand, mit dem wir auf Dauer zufrieden sein konnten, weder für unsere Kunden noch für uns. Denn geben wir Aufträge nach außen, verlassen wir uns auf die Qualität eines fremden Betriebs, ohne selbst die Verantwortung dafür übernehmen zu können. Hinzu kommen die Kosten, die durch die externe Vergabe entstehen: Geld, das langfristig sinnvoller in die eigene Gruppe investiert ist.Gleichzeitig beobachten wir, wie sich das klassische Werkstattgeschäft verändert. Das ist keine Vermutung, sondern eine Entwicklung, die auch eine gemeinsame Studie vom Frauenhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und dem Institut für Automobilwirtschat (IfA) belegt: Bis 2030/2040 wird aufgrund eines geringeren Wartungsbedarfs und digitaler Automatisierungen mit einem Rückgang des Arbeitsvolumens im Kfz Werkstatt- und Teilebereich von rund 24 % gerechnet. Als Autohausgruppe mit sechs Standorten und rund 270 Mitarbeitenden sehen wir es als unsere Verantwortung, Arbeitsplätze zu sichern und auch langfristig als starkes Autohaus bestehen zu bleiben.
Und genau hier setzt unsere Idee an: Auch wenn das klassische Werkstattgeschäft zurückgeht, der Bedarf an professioneller Unfallinstandsetzung wird bleiben. In den vergangenen drei Jahren haben wir sogar beobachtet, dass die Zahl der Unfallschäden gestiegen ist. Darin steckt Potenzial für die Zukunft. Deshalb haben wir uns entschieden, ein Karosserie- und Lackzentrum für die gesamte Wolfert Gruppe zu bauen, mit einer zentralen Koordination fürs Unfallmanagement im Hintergrund. Das heißt konkret: Alles aus einer Hand, die Reparatur wird zentral gesteuert, die komplette Schadensabwicklung mit der Versicherung übernehmen wir für Sie. Für Sie als Kunde ändert sich dabei nichts an Ihrem gewohnten Ansprechpartner: Ihr Autohaus vor Ort bleibt weiterhin die erste Anlaufstelle, dort werden Sie wie gewohnt betreut, im Hintergrund läuft die Reparatur dann über unser neues Zentrum in Laudenbach.
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Fahrzeuglackierung
Warum ein zentrales Karosserie- und Lackzentrum?
Bisher hatte nur unser Standort in Laudenbach, das Autohaus Link, eine eigene Karosserie und Lackiererei, mit zwei Hebebühnen im Karosseriebereich und Platz für nur ein Fahrzeug in der Lackiererei. Für alle anderen Standorte der Wolfert Gruppe bedeutete das: Wenn die Kapazität in Laudenbach nicht ausreichte, mussten Aufträge an externe Dienstleister weitergegeben werden. Kein Zustand, mit dem wir auf Dauer zufrieden sein konnten, weder für unsere Kunden noch für uns. Denn geben wir Aufträge nach außen, verlassen wir uns auf die Qualität eines fremden Betriebs, ohne selbst die Verantwortung dafür übernehmen zu können. Hinzu kommen die Kosten, die durch die externe Vergabe entstehen: Geld, das langfristig sinnvoller in die eigene Gruppe investiert ist. Gleichzeitig beobachten wir, wie sich das klassische Werkstattgeschäft verändert. Das ist keine Vermutung, sondern eine Entwicklung, die auch eine gemeinsame Studie vom Frauenhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) und dem Institut für Automobilwirtschat (IfA) belegt: Bis 2030/2040 wird aufgrund eines geringeren Wartungsbedarfs und digitaler Automatisierungen mit einem Rückgang des Arbeitsvolumens im Kfz Werkstatt- und Teilebereich von rund 24 % gerechnet. Als Autohausgruppe mit sechs Standorten und rund 270 Mitarbeitenden sehen wir es als unsere Verantwortung, Arbeitsplätze zu sichern und auch langfristig als starkes Autohaus bestehen zu bleiben. Und genau hier setzt unsere Idee an: Auch wenn das klassische Werkstattgeschäft zurückgeht, der Bedarf an professioneller Unfallinstandsetzung wird bleiben. In den vergangenen drei Jahren haben wir sogar beobachtet, dass die Zahl der Unfallschäden gestiegen ist. Darin steckt Potenzial für die Zukunft. Deshalb haben wir uns entschieden, ein Karosserie- und Lackzentrum für die gesamte Wolfert Gruppe zu bauen, mit einer zentralen Koordination fürs Unfallmanagement im Hintergrund. Das heißt konkret: Alles aus einer Hand, die Reparatur wird zentral gesteuert, die komplette Schadensabwicklung mit der Versicherung übernehmen wir für Sie. Für Sie als Kunde ändert sich dabei nichts an Ihrem gewohnten Ansprechpartner: Ihr Autohaus vor Ort bleibt weiterhin die erste Anlaufstelle, dort werden Sie wie gewohnt betreut, im Hintergrund läuft die Reparatur dann über unser neues Zentrum in Laudenbach.Was genau entsteht in Laudenbach?
Auf einer Grundfläche von 1.600 m² entsteht ein Gebäude mit einer Kubatur von 13.780 m³ und einer Höhe von 8,35 m. Die Tragstruktur ist als Stahltragwerk konzipiert, die Fassade besteht aus Sandwich-Isopaneelen, das Dach wird mit Trapezblech, Wärmedämmung und Folienabdichtung eingedeckt und durch eine PV-Anlage ergänzt.
Im Inneren teilt sich das Gebäude in mehrere Funktionsbereiche auf: Neben Büro- und Sozialräumen (285 m² auf zwei Ebenen) entstehen ein Prüfraum, ein Karosseriebereich mit fünf Hebebühnen-Arbeitsplätzen, eine großzügige Lackiererei mit vier Vorbereitungsplätzen und kompletter Lackierstraße (Maskieren, Lackieren, Trocknen, Finish), ein Reifenlager für ca. 1.200 Radsätze sowie eine eigene Waschhalle. Eine zusätzliche Technikebene oberhalb der Lackiererei beherbergt die gesamte Gebäude- und Anlagentechnik.
Bei voller Auslastung werden hier künftig 8 bis 12 Lackiervorgänge pro Tag möglich sein, eine Kapazität, von der bislang keiner unserer Standorte auch nur annähernd träumen konnte.
Wo wir aktuell stehen
Als Nächstes stehen die Lieferung und Montage der Werkstatteinrichtung sowie der Innenausbau an, im weiteren Verlauf folgt die Außenanlage. Ziel ist es,
die Baumaßnahme bis Ende des Jahres abzuschließen und im Januar 2027 den Betrieb aufzunehmen. Im Anschluss wird das alte Karosseriegebäude zurückgebaut, die bisherige Lackierkabine wird für die Gebrauchtwagen-Aufbereitung umgebaut und die restliche Außenanlage fertiggestellt.
Übrigens: Von jedem Bauabschnitt halten wir ein Zeitraffervideo fest. Der erste Abschnitt ist bereits abgeschlossen, das passende Video finden Sie hier:
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Mehr InformationenNeue Gesichter gesucht!
Ein Projekt dieser Größe braucht auch die richtigen Köpfe. Wir suchen aktuell zwei Karosseriebauer (m/w/d) und zwei Lackierer (m/w/d), die unser neues Zentrum mit Leben füllen. Wenn Sie oder jemand aus Ihrem Umfeld Interesse hat, Teil dieses Zukunftsprojekts zu werden, wir freuen uns über jede Bewerbung. Ob in der Karosserie oder in der Lackiererei: Es erwartet Sie ein hochmodernes Arbeitsumfeld auf dem neuesten Stand der Technik, etwa mit neuer Lackieranlagentechnik von Sehon.
Damit ist der Grundstein für unser Bautagebuch KaroLack gelegt. Ab jetzt halten wir Sie in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden: mit neuen Baufortschritten, weiteren Zeitraffervideos und allem, was sich rund um unser bislang größtes Projekt tut. Wir freuen uns, Sie auf diesem Weg mitzunehmen.